Mit ATD-Systemen für mehr Sicherheit im Internet

(21.02.2018)

itsc bietet Kunden bereits seit Jahren kostenfrei umfassenden Schutz

Cybercrime ist heutzutage kein exotisches Fremdwort mehr. Das BKA konstatiert, dass im Feld der Internetkriminalität „wie in kaum einem anderen Deliktsbereich eine kontinuierlich steigende Kriminalitätsentwicklung zu verzeichnen“ sei. Um unsere Kunden optimal gegen entsprechende Bedrohungen und Angriffe zu schützen, begnügen wir uns nicht mit dem Einsatz von Web- und E-Mail-Gateways. Bereits seit zwei Jahren betreiben wir zusätzlich sogenannte „Advanced Thread Defence-Systeme“ (ATD-Systeme) und konnten auf diese Weise den Schutz der sensiblen Daten unserer Kunden noch einmal signifikant erhöhen.

Die ATD-Systeme erkennen Stealth- und Zero-Day-Malware mithilfe eines innovativen, mehrstufigen Ansatzes. Um das tatsächliche Verhalten von Malware zu identifizieren, werden verschiedene Schutzmaßnahmen (Virenschutzsignaturen, Reputation und Echtzeitemulation) mit tiefgreifender statischer Code-Überprüfung, dynamischen Analysen (Sandboxverfahren) sowie Machine Learning verbunden. Diese Kombination ergibt die stärkste und fortschrittlichste verfügbare Technologie zum Schutz vor hochentwickelten Schadprogrammen und schafft ein Gleichgewicht zwischen notwendiger Sicherheit und Leistungsfähigkeit.

Diese Techniken erweitern auch den Schutz zur Erfassung stark getarnter sowie schwer aufzuspürender Bedrohungen und erlauben die Identifizierung von ähnlicher Malware, die den gleichen Code verwendet. Verzögerte oder verborgene Ausführungspfade, die in einer dynamischen Umgebung häufig nicht ausgeführt werden, können durch das Entpacken und die vollstatische Analyse ermittelt werden. Die ATD-Systeme heben Verschleierungstechniken auf und legen den durch das Packen veränderten oder verborgenen ausführbaren Original-Code offen.

Seit der Einführung der ATD-Systeme im Januar 2016 wurden durch den Systemverbund im itsc bereits etwa 80 Millionen E-Mails gehandelt, ca. 2 Millionen E-Mails als SPAM klassifiziert und knapp 40.000 E-Mails aufgrund einer Viruserkennung in Quarantäne gestellt. Beeindruckende Zahlen, die verdeutlichen, wie wichtig ein umfassender Schutz im digitalen Zeitalter ist, und wie positiv sich der Einsatz der ATD-Systeme ergänzend zu „Klassikern“ wie Firewalls und Intrusion Prevention Systemen, die wir natürlich weiterhin betreiben, auswirkt.

Doch auch, wenn Malware gemäß dem 2017 durch Verizon veröffentlichten „Data Breach Investigations Report (10th Edition)“ in 66% aller dokumentierten Fälle per E-Mail-Anhang in Umlauf gebracht wurde und dies somit das am häufigsten durch Verbrecher genutzte Vehikel ist, um unbefugt auf Daten oder Systeme zuzugreifen, darf man nach unserem Dafürhalten auch die Gefahren nicht außer Acht lassen, die durch den Besuch von Websites entstehen. Daher engagieren wir uns auch in diesem Bereich – mit Erfolg. So sind durch unsere Systeme seit Anfang 2016 insgesamt deutlich über 21 Millionen Versuche entdeckt und geblockt worden, die nach den durch uns vergebenen Sicherheitsregeln nicht zulässig sind. In diesem Zeitraum hat es knapp eine Million Versuche gegeben, auf Websites zuzugreifen, die im Verdacht stehen, Schad-Code zu enthalten, und die vor diesem Hintergrund geblockt wurden. Doch auch andere Themen werden durch unser Regelwerk abgedeckt. So werden beispielsweise auch Seiten geblockt, die als jugendgefährdend eingestuft sind.

Da wir fest daran glauben, dass entsprechende Schutzmaßnahmen essenziell für die IT-Sicherheit der gesamten itsc-Community sind, betreiben wir diese Systeme ohne Ausnahmen und Einschränkungen für unseren gesamten Kundenkreis – und zwar zum Null-Tarif. Denn die Sicherheit Ihrer Daten ist für uns die Basis unserer erfolgreichen Zusammenarbeit.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

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