ePA – wie der VHD flexible Unterstützung für jeden Bedarf bietet (08.02.2021)

3 Minuten mit Odilo Jürgens, Leiter Kundenmanagement

Hallo Odilo, es ist soweit – die elektronische Patientenakte und damit auch der ePA-VHD (Versichertenhelpdesk) sind am 01. Januar gestartet. Wie sind die ersten Erfahrungswerte im itsc?

Sehr gut. Die elektronische Patientenakte scheint bei den Versicherten großen Anklang zu finden. Wir haben bereits in den ersten fünf Wochen mehr als 450 Anfragen beantwortet.

Gibt es Themenschwerpunkte, zu denen besonders viele Anfragen eingehen?

Ja, ein Großteil der Fragen betrifft einen der folgenden Bereiche:

  • Alles rund um den Registrierungsprozess
  • Vorteile der ePA für den Versicherten (Was habe ich davon?)
  • Die Zukunft der ePA (Wie geht es weiter mit der ePA?)

Wir nehmen ein großes Interesse an der elektronischen Patientenakte wahr und gehen davon aus, dass die Nutzung durch die Versicherten in Zukunft weiter zunehmen wird.

Das stellt für die Kassen einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand in der Versichertenbetreuung dar, oder?

Ja klar, die Anfragen zur ePA kommen ja nun zusätzlich zum Tagesgeschäft der Krankenkassen hinzu. Und erschwert wird das Ganze dadurch, dass es sich nicht einfach um mehr Versicherte handelt, die „klassische“ Anfragen stellen, z. B. zu AU-Bescheinigungen oder zur professionellen Zahnreinigung. Es handelt sich bei der ePA um einen ganz neuen Themenkomplex, in den sich die Sachbearbeiter einarbeiten müssen, um entsprechende Fragen kompetent neben dem bestehenden Tagesgeschäft beantworten zu können. Es geht zum Beispiel darum, den Versicherten durch den Registrierungsprozess zu begleiten oder ihm zu erklären, wie er einen Supportcode erzeugen kann.

Da es einen gesetzlichen Auftrag gibt, einen Versichertenhelpdesk zur ePA anzubieten, bleibt den Kassen aber ja keine andere Wahl…

Doch, sie können den Service auch auslagern. Wir bieten in diesem Zusammenhang ein Rundum-Sorglos-Paket, das wir ja bereits in einem anderen Interview schon ausführlich thematisiert hatten. Das ist auch zum jetzigen Zeitpunkt noch möglich.

Das stimmt, dann bin ich als Kasse in diesem Kontext alle Sorgen los. Aber falls ich mich dennoch entscheide, den Helpdesk durch mein eigenes Team betreuen zu lassen und nur punktuell Unterstützung benötige, z. B. weil die Technik streikt oder weil eine fachliche Frage nicht beantwortet werden kann?

Auch dann sind wir gerne für unsere Kunden da und unterstützen sie im Rahmen von zuvor definierten Kontingenten. Dazu erkläre ich im individuellen Gespräch gerne alle Details.

 

 

Odilo Jürgens

Leiter Kundenmanagement

0511-27071-192         

Odilo.Juergens@itsc.de