12 Wochen im itsc – ein Fazit aus dem Bereich DMS (28.09.2020)

3 Minuten mit Philipp Wengenroth, Service Owner, DMS Services

Hallo Philipp, Du bist am 1. Juli als Service Owner DMS Services im itsc gestartet. Was war Deine Motivation, nach 20 Jahren e-Commerce, zuletzt wieder in internationalen Konzernen nun in den deutschen Krankenkassenmarkt zu wechseln?

Die Neugier treibt mich an. Immer schon. Der deutsche Gesundheitsmarkt wacht im Hinblick auf das Thema Digitalisierung gerade erst richtig auf. Das wird aktuell ja auch gesetzlich massiv getrieben. Für mich ist das spannend. Ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, das deutsche Gesundheitswesen zu verändern und unkomplizierter zu gestalten.

Dann bist Du im itsc ja genau richtig. Denn das ist unser erklärtes Ziel. Wie passt denn das Thema DMS zu Deinem bisherigen Werdegang?

Ich habe mich in der Vergangenheit schwerpunktmäßig mit der Gestaltung von IT-Prozessen und der Führung von Softwareteams befasst. Auch im Bereich DMS geht es letztendlich um Fulfillment-Prozesse, da ist also ein gemeinsamer Nenner.

Obwohl seit Jahren alle vom papierlosen Büro sprechen, sind wir meiner Meinung nach in der Realität oft noch weit davon entfernt. Das möchte ich optimieren. Zudem geht es im itsc auch nicht nur darum, kleine Verbesserungen durch die Erneuerung der Systeme zu realisieren, sondern um die Schaffung völlig neuer Strukturen und Services. Da sehe ich mit meiner UX-Vergangenheit viel Potenzial, mich einzubringen und darauf freue ich mich.

Bestimmt hast Du Pläne, wie Du diese Veränderungen angehen möchtest. Magst Du uns schon erste Einblicke geben?

Ich bin angetreten, um den Bereich DMS im itsc kundenzentrierter zu gestalten. Technisch läuft hier alles sehr gut, ist aber für DMS-Laien von außen zum Teil nur schwer zugänglich. Es ist ein komplexer und über Jahre gewachsener Bereich. Zukünftig sollen unsere Services leichter greifbar, erlebbar und auch bedienbar für potenzielle und bestehende Kunden werden. Daher überarbeiten wir gerade unser Geschäftsmodell und unsere Leistungsversprechen. Wir wollen noch verlässlicher sein und zu unseren Vereinbarungen stehen. Ich denke, wir sind da auf einem guten Weg.

Das klingt doch vielversprechend. Eine letzte Frage zum Schluss: Wie sieht Dein Fazit nach 12 Wochen im itsc aus?

Sehr gut. Der Wechsel aus einem internationalen Konzern in ein mittelständisches Unternehmen war zugegebenermaßen ein Kulturschock – allerdings im positiven Sinne. Das meine ich ganz ernst. Trotz Corona und der Tatsache, dass ein Großteil der itsc-Mannschaft im Home Office arbeitet, habe ich einen tollen, fast familiären Empfang und eine wirklich gute Begleitung ins Unternehmen erlebt. Hier kennt man sich und das merkt man. Das gilt übrigens auch für Kunden. Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr sich die Mitarbeiter im itsc für die Bedürfnisse der Kunden einsetzen und wirklich alles geben, um unsere Geschäftspartner glücklich zu machen. Das ist mir sofort aufgefallen und gefällt mir sehr gut. Genauso wie die Art der Entscheidungsfindung und -umsetzung hier im Unternehmen – pragmatisch und zielgerichtet. So kommt man auf jeden Fall schneller zum Ziel als in großen Konzernen. Mir wurden hier ein großer Vertrauensvorschuss und weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten eingeräumt. Das will ich nutzen und freue mich schon auf die nächsten Schritte mit dem DMS-Team im itsc.